Adipositas - Diabetes Melitus II

Unser heutiges Thema war „Adipositas – Diabetes Melitus II

Zu Beginn haben wir uns mit der Definition der beiden Begriffe und deren Zusammenhang auseinander gesetzt.

Beginnen wir mit Adipositas. Allgemein ist Adipositas auch als Fettleibigkeit bekannt und wird auch als Obesitas genannt. Darunter verstehen wir eine Vermehrung des Körperfetts. Es kommt zu Adipositas wenn die über die Ernährung zugenommene Ernährung Energie die benötigte Menge an Energie übertrifft. Auslöser sind unter anderem Bewegungsmangel, Stress, Stoffwechselkrankheiten sowie manche Medikamente und Schwangerschaften. Durch Adipositas wird das Herzinfarkt und das
Schlaganfallrisiko erhöht.

Wie erkennt man Adipositas?

Da gibt es zwei Methoden, die eine mit dem Body Mass Index gilt schon als veraltet, moderner ist die Methode den Bauchumfang zu messen, wobei bei Frauen ein Maß über 80 cm und bei Männern ein Maß über 100 cm als übergewichtig gilt

Diabetes Melitus II, auch Alterszuckerkrankheit genannt betrifft heute 600 000 Menschen in Österreich und kann als Wohlstandskrankheit bezeichnet werden.
  Alle 50 Minuten stirbt in Österreich ein Mensch an den Folgen des Diabetes. Das sind 10.000 Menschen im Jahr.

  Die meisten Todesfälle sind auf Herzinfarkt und Schlaganfall zurückzuführen.

  Jedes Jahr werden in Österreich 2.500 Amputationen an Patienten mit Diabetes mellitus vorgenommen. Das sind 62 % aller Amputationen.

  Jedes Jahr werden 300 Menschen mit Diabetes wegen ihres Nierenversagens dialysepflichtig. Das sind 26 % aller Patienten mit neuer Dialysepflichtigkeit.

  Jedes Jahr erblinden in Österreich 200 Menschen als Folge des Diabetes mellitus.

Der wichtigste Punkt um Diabetes Melitus zu vermeiden ist die gesunde Ernährung.

 

Ernährung - von Hirmke, Lang und Kainrath

Wir erklären euch heute die Standardernährung die in Österreich vorherrscht. Erst einmal werden wir euch jetzt die österreichische Ernährungspyramide vorstellen und euch unsere Bedenken dazu nennen.

Die Ernährungspyramide

Sie beginnt gut mit viel Wasser und Tee (vorzugsweise 2 bis 3 Liter pro Tag), aber ist hier schon ganz nicht perfekt. Fruchtsäfte werden nämlich ebenfalls empfohlen, obwohl man besonders bei dieser Art von Getränken eher vorsichtig sein sollte. Diese enthalten nämlich viel Zucker und generell sollte man bei allen zuckerhaltigen Getränken sparsamer sein. Auf der nächsten Stufe empfiehlt die Ernährungspyramide 3 Portionen Gemüse und/oder Hülsenfrüchte und 2 Portionen Obst täglich zu konsumieren, man muss jedoch bedenken dass es vor allem beim Obst markante Unterschiede gibt, denn Obst enthält Fruchtzucker und manches etwas zu viel als gut für uns ist. Eine Banane, zum Beispiel, hat viel mehr Fruchtzucker als die selbe Menge an Beeren und ist nichts was man täglich essen sollte, genauso wenig wie Weintrauben. Hat man einen Magnesiummangel und nimmt deshalb Bananen zu sich, sollte man eher zu Magnesiumpulver greifen, was man auch in jeder Apotheke erhält. Die nächste Stufe dieser Pyramide beinhaltet Getreideprodukte. 4 Portionen Getreide zum täglichen Konsum werden hier empfohlen, man sollte aber darauf achten anstelle von Weizen, Vollkornprodukte zu essen. Denn Getreide ist nicht gleich Getreide, so ist Reis gesünder als Weißbrot und wesentlich nährhafter und na sowas, schon sind wir wieder auf einer der nächsten Stufen. Willkommen bei den Milchprodukten. Milchprodukte sind reich an Calcium und Eiweiß, weshalb man sie eigentlich ohne schlechtes Gewissen konsumieren kann, allerdings sollte man Milch eher zum Kochen und weniger als Getränk verwenden. Tatsächlich warnen Studien mittlerweile davor literweise Milch zu trinken und man sollte sich eher dem guten alten Wasser zuwenden. Die nächste Stufe beschäftigt sich mit proteinhaltigen Lebensmitteln. Zu diesen zählen Fisch, Eier und Fleisch. Es wird empfohlen wöchentlich 1 bis 2 mal Fisch oder Fleisch zu sich zu nehmen. Tatsächlich können diese gut und gerne öfters gegessen werden, es ist eher wichtiger darauf zu achten was für eine Qualität diese Produkte haben und wie man sie zubereitet, als wie oft man diese isst. Natürlich heißt das nicht das ihr jetzt jede Woche ein Schnitzel essen sollt, besonders das heißt es nicht. Und ab zur nächsten Stufe. Öle und Fette. Nun, Öle und Fette sollten gemieden werden, jedoch muss man auch hier zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren unterscheiden. Den Unterschied zwischen diesen erläutern wir später noch näher. An der Spitze der Pyramide sieht man Fettes, Süßes und Salziges, welches generell vermieden werden sollte. Man sollte jedoch auch Spaß am Leben haben und sich hin und wieder etwas gönnen, die Betonung liegt hierbei auf hin und wieder.

 

Die "optimale" Ernährung

Nun ist überall auf Werte und Zahlen zu achten, also, was ist eine sogenannte "optimale" Ernährung eigentlich?

Zuerst einmal sollte man mehr Gemüse als Obst essen, da im Obst, wie bereits erwähnt, viel Fruchtzucker ist. Auch sehen wir den niedrigen Fleisch- und Fischkonsum als nicht allzu kritisch. 3 bis 4 mal in der Woche ist ganz ok. Wichtiger ist wie bereits erwähnt, dass die Qualität gut ist und wo es herkommt.

Es ist wichtig auch zwischen lang und kurzkettigen Kohlenhydraten zu unterscheiden. Langkettige Kohlenhydrate wären unter anderem in Reis, Vollkornprodukten, Kartoffeln, Nüssen und Hülsenfrüchten zu finden. Sie sind, wie der Name schon sagt, lange Reihen von aneinander gereiten Kohlenhydraten und brauchen somit länger um abgebaut zu werden, dadurch liefern sie über einen längeren Zeitraum Energie und sättigen uns schneller. Kurzkettige Kohlenhydrate sind hingegen das komplette Gegenteil. Sie sind sogenannte Einfachzucker, welche wesentlich schneller ins Blut gelangen und dadurch weniger lange sättigen und uns nur über einen kurzen Zeitraum die nötige Energie liefern. Sie sind besonders in Süßigkeiten zu finden, weswegen man diese auch nur gemäßigt und sparsam zu sich nehmen soll. Dies ist auch der Grund warum ihr unter anderem Industriezucker vermeiden solltet.

Gesunde Fette können auch als ungesättigte Fettsäuren bezeichnet werden, man findet diese in Nüssen, Oliven und Flüssigkeiten wie Rapsöl oder Olivenöl, aber auch in Avocados. Avocados sind das Aushängeschild für gute und gesunde Fette.

Jedoch besitzt auch Fisch viele gesunde Fette, wie Omega 3 welches unter anderem das Hirnwachstum anregt.

 

Alternativernährungen

Selbstverständlich gibt es auch alternative Ernährung und jeder muss für sich selbst entscheiden, wie er es lieber mag. Ein paar wenige erklären wir jetzt trotzdem.

Wir fangen mit der veganen Ernährung an, welche euch bestimmt schon bekannt sein dürfte. In dieser alternativen Ernährung verzichtet man auf alle tierischen Produkte, dazu zählen Fleisch, Eier und Milchprodukte, aber auch Leder und Pelz. Von vielen wird die vegane Ernährung als Mangeldiät angesehen, da man zu wenig Vitamine wie z.B. Eisen und B12 zu sich nimmt. Letzteres kann bei einer strikten veganen Ernährung nur durch Nahrungsergänzungsmittel sichergestellt werden.

Die zweite Ernährung die wir vorstellen ist der Vegetarismus. Dieser ist aber nicht zu verwechseln mit der veganen Ernährung. Im Vegetarismus wird zwar auch kein Fleisch und Fisch konsumiert, tierische Produkte wie Milch oder Eier werden allerdings nicht abgelehnt und durchaus gegessen. Etwas anders ist da der Pescetarismus, welcher im Grunde genommen wie der Vegetarismus ist, nur das Meeresfrüchte und Fisch aber doch auf dem Speiseplan stehen.

Nun nennen wir euch ein Negativbeispiel, die sogenannte frutarische Ernährung.

Diese Art von Ernährung basiert auf einer vegetarischen Ernährung mit Fruchtbasis. Man kann die Ernährung auf diese Lebensmittel beschränken: Nüsse, Obst, Gemüse oder Beeren. Knollen, Blätter, Wurzeln oder Teile des Stängels dürfen hingegen aber nicht konsumiert werden, denn um sie zu ernten muss die Pflanze beschädigt werden. Frutarier leiden daher oft an Mangelerscheinungen wie, unter anderem, Eiweißmangel, Eisenmangel oder auch B12-Mangel. Diese Ernährung ist so einseitig, dass sie eigentlich schon wieder zu ungesund ist. Empfehlenswert ist eine möglichst vielseitige Ernährung die auf verschiedene Weisen erlangt werden kann.

Zuletzt noch die Atkins Diät.

Die Atkins Diät ist eine Lowcarb Diät in der jedoch ein hoher Fettanteil konsumiert wird, weswegen sie auch oft "Low Carb High Fat Diät" genannt wird. Wenn man sich an die absolut strikte Lowcarb Diät hält, isst man einen normalen Anteil an Fett und wie bei der Atkins Diät auch, einen niedrigen Kohlenhydratanteil. Viele Bodybuilder und Hochleistungssportler verwenden diese Diät um in Form zu bleiben und ihren Körperfettanteil niedrig zu halten.

Vorbeugung

  • Viel gesundes Obst essen
  • Fettarme Lebensmittel bevorzugen
  • Kalorienarme Getränke
  • Verzicht auf kalorienhaltigen Lebensmitteln
  • Sport

Auch wir konnten unseren aktuellen Blutzuckerwert messen und hatten einen guten Wert.