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Vienna Open Lab

von Joachim List

Vienna Open Lab

 

Am Nachmittag des 20. Dezember 2017 besuchte die 8AB- das Vienna Open Lab. In einem 4,5-stündigen Praktikum schlüpften die Schülerinnen und Schüler in die Rolle von MitarbeiterInnen der Bundesanstalt für Lebensmitteluntersuchung. Sie detektierten gentechnische Veränderungen von Soja in Nahrungsmitteln. In vier Gruppen wurde veganer „Speck“, Schokoladenkekse (aus den USA), Soja-Futtermittel und ein Sojablatt untersucht.

Nach einer kurzen theoretischen Einführung wurde die DNA aus den verschiedenen Proben isoliert und mittels PCR-Analyse und anschließender Gelelektrophorese auf das Vorhandensein von Fremd-DNA untersucht.

Gentechnisch veränderte Sojabohnen sind herbizidresistent. Die herbizidresistente Sojabohne ist die bisher wichtigste Anwendung der Grünen Gentechnik und wird vor allem in Nord- und Südamerika angebaut. Dadurch kann das Feld mit Unkrautvernichtungsmitteln (Glyphosat) bearbeitet werden, ohne der Sojapflanze selbst zu schaden.

Zum Schluss folgte eine Besprechung der gewonnen Ergebnisse und eine Diskussionen über Einsatzmöglichkeiten sowie Vor- und Nachteile der Grünen Gentechnik.

Es lässt sich konstatieren, dass der vegane „Speck“, die Schokoladenkekse sowie das Sojablatt gentechnisch verändert waren. Lediglich für das Futtermittel – welches ein Biosiegel trägt – gab es keinen Nachweis für das Vorhandensein des Fremdgens.

 

 

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