Wiener Tafel

Ökolog – Wiener Tafel: Bericht

 

Am 30. Mai machten sich 15 Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen auf den Weg zur „Wiener Ta­fel“. Zahlreiche Lebensmittel, die im Einzelhandel bis Ladenschluss nicht verkauft werden, müssen entsorgt werden, selbst wenn sie qualitativ noch in Ordnung sind. Um diese Verschwendung zu ver­meiden und gleichzeitig Bedürftigen zu helfen, kooperiert die „Wiener Tafel“ mit Märkten und Supermärkten. Übrig gebliebene Waren werden eingesammelt – die „Tafel“ beliefert damit Hilfsor­ganisationen.

Ursprünglich war geplant, die SchülerInnen beim Sortieren von Waren aktiv mitarbeiten zu lassen – nachdem dies aus organisatorischen Gründen doch nicht möglich war, bot man uns einen einstündi­gen Vortrag zum Thema „Lebensmittelverschwendung und Armut“ bei der „Wiener Tafel“ an. Hier lernten die Schülerinnen und Schüler einiges über die Ursachen der Lebensmittelverschwendung (z.B. werden Waren aufgrund von Verpackungsfehlern; Falschetikettierungen etc. oft nicht gekauft). Auch wurde genau erläutert, wie der Begriff „Armutsgefährdung“ definiert ist und wie viele Leute in Österreich armutsgefährdet sind (2017 waren es 18 Prozent).

Die Arbeit der „Wiener Tafel“ wurde vorgestellt und es erfolgten wesentliche Gedankenimpulse zum Thema, wie man im Alltag die Vergeudung von Lebensmitteln vermeiden kann.

Im Anschluss an den Vortrag fassten die Schülerinnen und Schüler das Gelernte auf Plakaten zu­sammen und präsentierten die wesentlichsten Fakten zur Lebensmittelverschwendung, zur Arbeit der „Wiener Tafel“ und zu Maßnahmen, mit denen man die Vergeudung von Lebensmitteln im Haushalt vermeiden kann.

Die Schülerinnen und Schüler nahmen einige sehr wichtige Gedanken zum Thema mit und wer weiß: Vielleicht wird sich ja der eine oder andere von ihnen in Zukunft gegen die immense Ver­schwendung von Lebensmitteln einsetzen. Auf jeden Fall wurde klar: Jeder kann etwas tun und es beginnt bei unserem Konsumverhalten!