Workshop Eat-Art

Workshop Welternährungssituation/ Eat-Art

Der Workshop gliedert sich in drei Teile.

Der Teil 1 beschäftigt sich mit der Weltgetreideproduktion, den Ernährungsgewohnheiten, der verfügbaren Ackerfläche und der steigenden Weltbevölkerung. Die Ackerflächen werden immer weniger. Zur Weltgetreideproduktion kann man sagen, dass die weltweit produzierten Nahrungsmittel ausreichen, um die Menschen zu ernähren. Pflanzliche Produkte werden an Tiere verfüttert, um Produkte mit einem höheren Marktwert zu erhalten.

Der zweite Teil analysiert die Nahrungsmittelverschwendung in den Industrieländern. Dazu haben wir den Film „Essen für den Mülleimer“ gesehen und besprochen. Es werden in Märkten viele Produkte, die noch essbar wären entsorgt, da das Haltbarkeitsdatum abgelaufen ist. Die Supermärkte machen dadurch keinen Verlust, da es auf Kosten der Konsumenten geht. Das lässt sich so erklären, dass die übrig gebliebenen Lebensmittel etwas teurer verkauft werden.

Im dritten Teil wird Eat-Art als Kunstform vorgestellt. Der Begriff „Eat-Art“ (=Ess-kunst) inspirierte andere Künste, die sich der Objektkunst und dem „Nouveau Réalisme“ zuordnen lassen. Ein Hauptvertreter ist Daniel Spoerri. Nouveau Realisme und Pop Art liefen parallel zueinander ab. Sie entstanden am Ende der 1950er Jahre. Bei der Kunstrichtung Pop-Art war das Ziel, die Kluft zwischen Leben und Kunst mit kunstwürdigen Materialen schließen.

Es war ein sehr informativer Workshop und wir haben alle vieles dazu gelernt. Wir bedanken uns bei der Workshopleiterin Frau Professor Thallner und dem Workshopleiter Herr Professor Haberl.

 

Aycan Aggün